Studenten haben die Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Dadurch stehen ihnen viele Möglichkeiten offen und sie können sich das beste Angebot auswählen. Doch die Entscheidung sollte gut durchdacht werden, da sich die Kosten und die Leistungen unterscheiden.

Die Gründe für eine private Krankenversicherung

Wenn Studenten über 30 Jahre alt sind oder mehr als 14 Fachsemester absolviert haben, dann können sie die Studententarife der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr nutzen. In diesem Fall lohnt sich ein Vergleich mit einer privaten Kranversicherung. Dabei müssen nicht nur die Kosten sondern auch die Leistungen beachtet werden. Eine private Versicherung verfügt über ein umfangreicheres Leistungsangebot, daher ist ein Wechsel auch für jüngere Studenten interessant.

Das richtige Leistungsangebot auswählen

Private Krankenkasse besitzen ein unterschiedliches Leistungsspektrum, daher muss eine gründliche Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgen. Wer in der gesetzlichen Versicherung verbleiben möchte, der kann alternativ eine private Zusatzversicherung für bestimmte Leistungen oder Bereiche abschließen. Diese Variante ist ein guter Kompromiss, wenn noch Unsicherheit besteht. Die Leistungen der privaten Krankenversicherung sind meistens nach verschiedenen Gebieten aufgeteilt, wie Zahnarztbehandlungen oder Krankenhausaufenthalte. Die Rechnung wird in jedem Fall an den Patienten selbst verschickt, dieser reicht diese dann bei der Krankenkasse ein. Auch dieses Vorgehen unterscheidet sich zur gesetzlichen Krankenkasse, hier rechnet der Arzt direkt mit der Kasse ab.

Der Wechsel in die private Krankenversicherung

Ist die Entscheidung für den Wechsel zur privaten Krankenversicherung getroffen, dann muss sie für das gesamte Studium bestehen bleiben. Lediglich in der Übergangsphase zwischen Bachelor und Master sind Ausnahmen möglich. Nach Beendigung des Studium kann in der Regel eine neue Entscheidung getroffen werden, Voraussetzung ist hierfür der Beginn einer abhängigen Beschäftigung.